Panther1944

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Sd.Kfz. 267 und 268

 

Die Befehlspanzerversion des Panther wurde produziert in dem das grundlegende Design leicht abgeänderte wurde, um die zusätzliche Funkausstattung aufnehmen zu können.
Weil die zusätzlichen Funkgeräte und der dazugehörige Generator viel Platz benötigten, wurde der Stauraum für die Munition der Hauptbewaffnung reduziert, so dass nur noch 64 Patronen mitgeführt werden konnten. Ebenfalls entfiel das koaxiale Turm-MG samt Halterung und die Blendenöffnung wurde durch einen Stopfen verschlossen. Bei der Ausführung A entfiel zusätzlich noch das Turmhilfsschwenkwerk des Ladeschützen.


Das Sd.Kfz. 267 war mit einem FuG 8 und einem FuG 5 ausgestattet. Das Fahrzeug kann durch den Antennenfuß 1 auf der Mitte der Heckplatte identifiziert werden. Der Antennenfuß war in einem gepanzerten Zylinder untergebracht; dem sogenannten Panzertopf. Auf diesem war die Sternantenne D für das FuG 8 montiert. Die 2 m Stabantenne für das FuG 5 war hinten rechts auf dem Turmdach angebracht.


Das Sd.Kfz. 268 war mit einem FuG 7 und einem FuG 5 ausgestattet. Erkennbar ist diese Variante an der 1,4 m Stabantenne auf dem Heck und der 2 m Stabantenne auf dem Turmdach. Ab und zu wird diese Ausführung als Fliegerverbindungsoffizier-Fahrzeug ausgegeben.

Ferner sind an vielen (warum nicht an allen?) Panzerbefehlswagen Panther Lochbleche unter dem Rohrwischergehäuse für die Aufnahme der 3 zusätzlichen Antennenmasten erkennbar.

 

Antennen Antennen

Mit diesen Fahrzeugen waren die beweglichen Gefechtsstände der Panzerdivisionen bis hinab auf Bataillonsebene ausgerüstet. Sinn und Zweck der Ausstattungsvarianten war es, den Einheiten durch die erweiterte Funkausstattung das Verbindunghalten auch über weitere Entfernungen mit den höheren Stäben zu ermöglichen.

Insgesamt wurden ca. 400 Panzerbefehlswagen produziert; etwa 40 davon als Sd.Kfz. 268 (?)

Gemäß den "Nachrichten der Panzertruppe", Ausgabe April 1944, herausgegeben vom Generalinspekteur der Panzertruppe, fanden sich je zwei Sd.Kfz. 267 und je ein Sd.Kfz. 268 im Regiments- und Abteilungsstabstab

Quellen: siehe Bücher